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Prognose für karzinomatöse Meningitis


Karzinomatöse Meningitis ist eine der aggressivsten Krebsarten. Es ist auch bekannt als leptomeningeales Karzinom, leptomeningiales Karzinom, leptomeningiale Metastasierung, meningeales Karzinom, meningeale Metastasierung und neoplastische Meningitis. Unabhängig davon, welchen Namen der Patient zum Zeitpunkt der Diagnose hört, sind die Wellen des Schocks und der Angst begründet. Die Prognose für eine karzinomatöse Meningitis ist nicht gut.

Ursache

Karzinomatöse Meningitis ist ein Sekundärkrebs. Die häufigsten mit karzinomatöser Meningitis assoziierten primären Krebserkrankungen sind Brustkrebs, Eierstockkrebs und Lungenkrebs. Der Krebs breitet sich vom ursprünglichen Tumor in die Hirnhäute aus. Die Hirnhäute sind sehr dünne Schichten von Schutzgeweben, die das Gehirn und die Wirbelsäule umgeben. Fünf von zehn Krebspatienten entwickeln eine karzinomatöse Meningitis.

Symptome

Eine karzinomatöse Meningitis wird normalerweise durch eine MRT- oder Rückenmarksflüssigkeitsanalyse diagnostiziert. Zu den Symptomen gehören Verwirrtheit, Schwindel, Hörprobleme und Schluckbeschwerden. Die Person kann Krabbeln, Brennen oder Kribbeln im ganzen Körper spüren. Es können Rückenschmerzen mit Nutzungsverlust in den Armen und Beinen auftreten. Die Symptome nehmen mit fortschreitendem Krebs an Zahl und Schwere zu.

Behandlung, Therapie, Kur

Karzinomatöse Meningitis ist sehr schwer zu behandeln, daher konzentriert sich die Behandlung auf die Linderung der Symptome, um die für den Patienten verbleibende Lebensqualität zu verbessern. Die Behandlung besteht aus Chemotherapeutika, die über eine Lumbalpunktion und eine Strahlentherapie des Gehirns direkt in die Rückenmarksflüssigkeit verabreicht werden.

Prognose

Die Prognose nach einer Krebsdiagnose basiert darauf, wie lange Personen nach der ursprünglichen Diagnose am Leben sind. Beim Vergleich der Statistiken werden auch die Art des Krebses und die Frage berücksichtigt, ob Patienten behandelt wurden oder nicht. Die Prognose für eine karzinomatöse Meningitis ist düster. Die mediane Überlebensrate für Personen, die eine Chemotherapie und Strahlentherapie erhalten, liegt zwischen drei und sechs Monaten. Die mediane Überlebensrate für Personen, die keine Behandlung erhalten, liegt zwischen vier und sechs Wochen. Der Tod resultiert aus einer fortschreitenden neurologischen Verschlechterung und einer Verschlechterung des Nervensystems aufgrund einer karzinomatösen Meningitis.

Überlegungen

Die medianen Überlebensraten sind nicht in Stein gemeißelt. Einzelne Fälle werden analysiert, wenn die Behandlung fortschreitet oder fehlschlägt. Je früher eine karzinomatöse Meningitis diagnostiziert wird, desto besser sind die Chancen, das Leben zu verlängern. Die Entscheidung, ob die Behandlung begonnen werden soll oder nicht, sollte nach Erhalt der Prognose gründlich mit dem medizinischen Team und den Familienmitgliedern besprochen werden.